Etosha National Park

September 3, 2007

» Position: S 19°02.131' E 16°28.262'

Nach dem wir wieder zurück aus Botsuana sind, geht es zuerst nach Rundu. Danach war eigentlich angedacht, dass wir eine Straussenfarm in der Nähe von Grootfontein anschauen möchten und dort auch gerade Fleisch und Eiercognac probieren, aber leider ist diese Farm schon seit längerem geschlossen. Also beschliessen wir bei einem Steak House wo es verschiedens Wild gibt zu campieren, leider erfahren wir dort, dass wir schon campieren können, aber zu essen müssen wir selbst kochen, weil die Besitzer in den Ferien sind... Also fahren wir noch etwas weiter Richtung Etosha wo wir bei der Toggenburg Fram campieren.

Am nächsten Tag geht es dann also weiter in den Etosha National Park, der Park ist etwa halb so gross wie die Schweiz und besitzt eine etwa 5'000 km 2 grosse Sandpfanne welche nur einige Tage pro Jahr etwas Wasser beinhaltet. In diesem Jahr feiert der Park sein 100 jähriges Bestehen und es werden alle Camps renoviert.
Da wir nicht genau wussten wann wir ankommen, haben wir keine Plätze in den Camps reserviert und wir hoffen auf etwas Glück, dass es noch einen freien Platz für uns hat. Leider werden wir beim Namutoni Camp enttäuscht und es wird uns gesagt, dass es "fully booked" ist (auch das mittlere Camp Halali). Unterwegs an einem Wasserloch werden wir von einem Paar gefragt ob wir ihnen nicht Starthilfe geben können, da die Batterie von ihren Jeep leer war und sie so halt nicht mehr weiterkommen. Natürlich helfen wir gerne, wenn wir schon mal können ;-) Beim gehen fragen sie wo wir denn Übernachten und wir erzählen dass es eben voll sei und wir so wahrscheinlich raus müssen. Sie meinen dann aber, dass es in Halali sicher noch Platz hat und falls nicht, sollen wir einfach auf ihre Campsite kommen. Und als wir am Abend dann in Halali für einen Platz fragen, hat es plötzlich einen, aber am nächsten Tag sei dann wirklich "fully booked". Am Abend werden wir dann von dem Paar bei welchen wir Starthilfe gegeben haben zum Nachtessen eingeladen (dabei lernen wir noch zwei andere Paare kennen, wobei eine Frau ursprünglich aus der Schweiz kommt), und es war wirklich richtig gut!!! :-) (es gab frisch auf dem Grill gebackenes Brot mit Hackfleisch und Salat) und wir bekommen noch Bescheid, dass sie am nächsten Abend auch noch da sind, falls es denn wirklich nicht klappt mit einer Campsite.
Am nächsten Tag fragen wir am Nachmittag nach ob wir nun noch eine Campsite bekommen, es wird uns aber mitgeteilt, dass es wirklich voll sei, also nehmen wir unseren Trumpf aus dem Sack und sagen, dass wir dann auf der anderen Campsite übernachten möchten, aber leider dürfen sie das scheinbar nicht mehr machen und wir werden an den Manager verwiesen. Also machen wir uns auf die Suche nach dem Manager, als wir ihn finden und unser Problem erklären, geht es ganz einfach und wir bekommen doch noch eine Campsite... ;o)  ach ja und der Camping ist auch an diesem Abend nicht voll...

Der Park selbst ist wieder mal ganz anders (eigentlich wie jedes Mal). Wir bekommen zum ersten mal ein Spitzmaulnashorn zu Gesicht, so dass wir definitiv alle von den Big Five gesehen haben. Weiter sehen wir viele Löwen, endlich auch mal einige Männchen und dann auch noch tausende von Zebras, Springböcken usw. so dass auch dieser Park unvergesslich wird.

Elefanten beim Wasserloch Spitzmaulnashorn Löwe

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